DigAMus Award

Wir arbeiten an einer neuen Ausgabe des DigAMus Award. In Kürze wird es hier mehr Informationen zu der neuen Ausschreibung geben. Bleibt also dran. Jetzt schon sind wir happy, dass wir Katharina Bock und Sonja Thiel neu mit im Team-Boot haben. Es kann also losgeschippert werden.

2020 waren wir überwältigt von den vielen Einreichungen, die wir erhalten haben und natürlich den zahlreichen inspirierenden Projekten, die es schon gibt.

Die Auswahl für die Shortlist ist uns absolut nicht leicht gefallen. Jetzt entscheidet die Jury, wer den DigAMus-Award 2020 erhält. Aber auch das Publikum kann entscheiden welches der 129 Projekte den Publikumspreis erhalten soll.

Hier könnt ihr die Preisverleihung auf YouTube noch einmal nachschauen: https://youtu.be/clXq7QbliZo.

Euer DigAMus-Award Team

Die Idee

In den letzten Monaten hat sich nochmal gezeigt, wie bedeutsam digitale Museumsangebote für die Außenwirkung von Museen sind und inwiefern sie helfen eine Beziehung mit Besucherinnen und Besuchern auch außerhalb der Ausstellungsräume aufzubauen.

Gleichzeitig erhalten digitale Angebote nach wie vor nicht die notwendige Aufmerksamkeit im musealen Alltag. Abteilungen sind unterfinanziert, zu wenig Personal beschäftigt sich mit der Frage der Digitalisierung und das vorhandene Personal muss sich Herausforderungen, wie fehlender Akzeptanz oder fehlender technischer Infrastruktur vor Ort auseinandersetzen.

Bei all den Herausforderungen hinsichtlich der Digitalisierung der Museen gibt es aber auch viele tolle Projekte. Projekte, die mit motivierenden Förderprogrammen auf den Weg gebracht wurden. Digitale Projekte, die unter widrigsten Umständen entstanden sind. All diese Projekte wollen wir feiern. Wir suchen entsprechend nach Best Practice Beispielen, die uns daran erinnern, was möglich ist und die alle inspirieren sollen, weitere tolle digitale Museumsangebote für Besucher*innen zur Verfügung zu stellen. 

Uns ist es besonders wichtig die Planung möglichst transparent zu gestalten. Auf dieser Webseite könnt ihr nicht nur Vorschläge einreichen. Hier stellen wir euch auch die Jury vor, erklären die Wahl der Auswahlkriterien und Informationen zu allen Einreichungen. In unserem Blog nehmen wir euch außerdem regelmäßig mit hinter die Kulissen des Awards.

Wer kümmert sich?

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Anke von Heyl M.A. ist Kunsthistorikerin, arbeitet seit 2002 freiberuflich in Projekten für Museen und Kultureinrichtungen deutschlandweit und betreibt seit 15 Jahren ein erfolgreiches Kulturblog. Sie ist auf die Besucherorientierung spezialisiert und als Social-Media-Expertin berät sie Kulturbetriebe bei der digitalen Kulturvermittlung. Mit Seminaren, Vorträgen und Moderationen arbeitet sie schwerpunktmäßig im digitalen Raum. Anke von Heyl ist unter anderem als Beraterin für Kulturentwicklungsplanungen tätig.

Foto von Andrea Geipel

Dr. Andrea Geipel ist Leiterin des VRlabs am Deutschen Museum und koordiniert dort ein Projekt zu AR/VR in der musealen Vermittlung im Zuge des Verbundprojekts museum4punkt0. 2020 hat sie gemeinsam mit Abhay Adhikari die Online-Kursreihe „Meaning Making“ entwickelt. Nach ihrem Studium der Sportwissenschaften und einem kurzen Abstecher in die Neuropsychologie promovierte sie am Munich Center for Technology in Society zur Frage, welchen Einfluss Plattformlogiken auf Wissenschaftskommunikation haben. Sie interessiert sich zentral für die multidisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Kunst, Kultur und Technik.

Johannes Sauter ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Museum und verantwortet dort den Aufbau digitaler Forschungsinfrastrukturen wie KultSam und NFDI4Memory. Während und nach seinem Studium der Kunstgeschichte und Germanistik beschäftigte er sich mit Kunstinventarisierung und Datenbank-Administration sowie einer Konzeptentwicklung für die Digitalisierung des Nachlasses des Kunsthistorikers Wilhelm Vöge. Er interessiert sich für die Vernetzung und (Nach-)Nutzung digitaler Objekte und Werkzeuge. Gemeinsam mit Andrea Geipel hat er „das digitale Objekt“ am Deutschen Museum gegründet.

Neu mit an Bord:

Sonja Thiel ist Historikerin, Philosophin und Museologin. Seit 2021 ist sie tätig als Kuratorin und Projektleitung für KI-Entwicklung am Badischen Landesmuseum Karlsruhe und kümmert sich um das deutschsprachige Netzwerk zu KI & Museen. Davor war sie für verschiedene kulturhistorische Museen bundesweit als Kuratorin mit Fokus auf partizipative Prozesse tätig sowie zuständig für die Programmentwicklung des digitalen Akademieprogramms museOn|weiterbildung & netzwerk an der Universität Freiburg. Sie interessiert sich für Möglichkeiten von offener Kultur, offenen Lernumgebungen, Open Code & Open Linked Data.

Katharina Bock ist Doktorandin an der Queen’s University Belfast. Dort forscht sie zu Strategien und Möglichkeiten Digitales Storytelling und Online Oral History in Vermittlung, Outreach-Projekten und Gemeinschaftsentwicklung einzusetzen. Vor dem Sprung auf die “grüne Insel” arbeitete sie im Projektteam für das Deutsche Museum Nürnberg und absolvierte zeitgleich ein berufsbegleitendes Studium zum M.A. in Museumspädagogik | Bildung und Vermittlung. Interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Natur- und Geisteswissenschaften mit Fokus auf digitale Anwendungen interessieren sie besonders.

Rebecca Müller ist als Vertreterin der „Jungen Generation“ beim DigAMus Award dabei. Letztes Jahr hat sie ihr Abitur absolviert und durfte bei Anke von Heyl als digitale Praktikantin in die Welt der Kunst- und Kulturvermittlung schnuppern. Seit Mai 2021 hat sie ihren Bundesfreiwilligendienst im Bukowina-Institut an der Universität Augsburg beendet. Jetzt ist sie auf dem Weg weiter ihre Fühler in die Welt der Museen auszustrecken und interessiert sich dabei besonders für digitale Wege, um Kultur an Interessierte zu vermitteln.


Wir wollen uns an dieser Stelle schon einmal herzlich beim Deutschen Museum bedanken, das uns mit dem Symposiums „Das digitale Objekt“ den perfekten Rahmen für die Preisverleihung bieten wird.

Und selbstverständlich an dieser Stelle schon einmal einen riesen Applaus für die wundervollste Jury, die wir uns nur vorstellen können. Danke für die Bereitschaft, mitzumachen.