DigAMus Award

In den letzten Monaten hat sich gezeigt, wie bedeutsam digitale Museumsangebote für die Außenwirkung von Museen sind und inwiefern sie helfen eine Beziehung mit Besucherinnen und Besuchern auch außerhalb der Ausstellungsräume aufzubauen.

Gleichzeitig erhalten digitale Angebote nach wie vor nicht die notwendige Aufmerksamkeit im musealen Alltag. Abteilungen sind unterfinanziert, zu wenig Personal beschäftigt sich mit der Frage der Digitalisierung und das vorhandene Personal muss sich Herausforderungen, wie fehlender Akzeptanz oder fehlender technischer Infrastruktur vor Ort auseinandersetzen.

Bei all den Herausforderungen hinsichtlich der Digitalisierung der Museen gibt es aber auch viele tolle Projekte. Projekte, die mit motivierenden Förderprogrammen auf den Weg gebracht wurden. Digitale Projekte, die unter widrigsten Umständen entstanden sind. All diese Projekte wollen wir feiern. Wir suchen entsprechend nach Best Practice Beispielen, die uns daran erinnern, was möglich ist und die alle inspirieren sollen, weitere tolle digitale Museumsangebote für Besucher*innen zur Verfügung zu stellen. 

Uns ist es besonders wichtig die Planung möglichst transparent zu gestalten. Auf dieser Webseite könnt ihr nicht nur Vorschläge einreichen. Hier stellen wir euch auch die Jury vor, erklären die Wahl der Auswahlkriterien und Informationen zu allen Einreichungen. In unserem Blog nehmen wir euch außerdem regelmäßig mit hinter die Kulissen des Awards.

Wer kümmert sich?

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Anke von Heyl M.A. ist Kunsthistorikerin und arbeitet seit 2002 in Projekten für Museen und Kultureinrichtungen deutschlandweit. Sie betreibt ein erfolgreiches Kulturblog. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind die Besucherorientierung und sie ist Social-Media-Expertin. Mit Seminaren, Vorträgen und Moderationen ist sie im Bereich der Kulturvermittlung im digitalen Raum aktiv. Anke von Heyl ist derzeit als Beraterin für Kulturentwicklungsplanungen tätig.

Foto von Andrea Geipel

Andrea Geipel ist Leiterin des VRlabs am Deutschen Museum und koordiniert dort ein Projekt zu AR/VR in der musealen Vermittlung im Zuge des Verbundprojekts museum4punkt0. 2020 hat sie gemeinsam mit Abhay Adhikari die Online-Kursreihe „Meaning Making“ entwickelt. Nach ihrem Studium der Sportwissenschaften und einem kurzen Abstecher in die Neuropsychologie promoviert sie derzeit am Munich Center for Technology in Society zur Frage, welchen Einfluss Plattformlogiken auf Wissenschaftskommunikation haben. Sie interessiert sich zentral für die multidisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Kunst, Kultur und Technik.

Johannes Sauter ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Museum und verantwortet dort den Aufbau digitaler Forschungsinfrastrukturen wie KultSam und NFDI4Memory. Während und nach seinem Studium der Kunstgeschichte und Germanistik beschäftigte er sich mit Kunstinventarisierung und Datenbank-Administration sowie einer Konzeptentwicklung für die Digitalisierung des Nachlasses des Kunsthistorikers Wilhelm Vöge. Er interessiert sich für die Vernetzung und (Nach-)Nutzung digitaler Objekte und Werkzeuge. Gemeinsam mit Andrea Geipel hat er „das digitale Objekt“ am Deutschen Museum gegründet.


Wir wollen uns an dieser Stelle schon einmal herzlich beim Deutschen Museum bedanken, das uns mit dem Symposiums „Das digitale Objekt“ den perfekten Rahmen für die Preisverleihung bieten wird.

Und selbstverständlich an dieser Stelle schon einmal einen riesen Applaus für die wundervollste Jury, die wir uns nur vorstellen können. Danke für die Bereitschaft, mitzumachen.