2023

  • ARt chat

    Mit ARt chat können Museumsbesucher*innen virtuell Objekttexte in der Ausstellung ergänzen und mit anderen diskutieren. Die App verbindet Augmented Reality, Kunst und Kommunikation.

  • King Karl

    Nanu, Großherzog Karl Friedrich von Baden lebt? Wiedererwacht wird er mit dem heutigen Zustand seiner einstigen Residenz konfrontiert: Das Karlsruher Schloss ist nun ein Museum und er hat all seine Macht verloren. Entsetzt macht er sich auf, seine Macht zurückzuerlangen. Leichter gesagt als getan. Als mittlerweile ehemaliger Schlossherr öffnen sich Karl Friedrich nicht alle Türen von selbst. Deshalb begeben sich die Spieler*innen auf eine Challenge durch das Karlsruher Schloss, um Museumsobjekte einzusammeln, die ihm seine Macht verleihen. Diese füllen mit ihrer Aura auch Karl Friedrichs eigene Macht auf. In zahlreichen Mini-Games müssen die Spieler*innen somit gleichzeitig Punkte sammeln und Karl Friedrich so nach und nach wieder näher an seine Machtposition bringen. In unterschiedlichen Denksport-, Kombinations- und Schnelligkeitsaufgaben beschäftigen sich die Spieler*innen unter anderem mit Mode im Wandel der Zeit oder mit dem badischen Staatswappen. Als Belohnung wird bei jedem erfolgreich absolvierten Spiel ein Objekt aus dem Badischen Landesmuseum freigeschaltet, erläutert und für weiterführende Informationen auf den Digitalen Katalog des Museums verlinkt. Der „Endgegner“ ist der Verfassungsgenerator. Hier entscheiden die Spieler*innen anhand unterschiedlicher Fragestellungen, was sie nun mit der gewonnenen Macht wirklich anfangen wollen, sprich: für welche Art Staatsform sie diese gerne einsetzen wollen, eine stabile Demokratie oder doch vielleicht eine Monarchie…? Für Spieler*innen (empfohlen ab 12 Jahren) bietet das Spiel die Möglichkeit, sich anhand ausgewählter Objekte spielerisch mit Themen der badischen Geschichte an der Schnittstelle von kultureller und politischer Bildung auseinanderzusetzen. Das Spiel wurde in Kooperation mit dem Stadtjugendausschuss Karlsruhe e.V. gemeinsam mit einer Gruppe von Expert*innen aus den Bereichen politische Bildung und Gaming entwickelt. Die einzelnen Entwicklungsphasen wurden von Jugendlichen (als Rezeptions-Expert*innen) begleitet und von einem Team von jungen Spielentwickler*innen, Programmierer*innen, Grafiker*innen, Komponist*innen sowie Kulturvermittler*innen des Museums umgesetzt. Das Game wurde vom Zentrum für kulturelle Teilhabe (ZfKT) im Rahmen des Programms »Weiterkommen!« finanziert.

  • Menschen am Neckar

    „Menschen am Neckar“ ist die digitale Erweiterung der Ausstellung „Stadt – Land – Fluss: Der Neckar“ im Haus der Geschichte BW. Die Menschen am Neckar also Nutzer*innen, die eine Verbindung mit dem Fluss verspüren, können diese Geschichte auf dem Blog teilen und auf der zentralen Übersichtskarte verorten.

  • Studio Digital

    Die interaktive Plattform Studio Digital bietet Schulen im gesamten Bundesgebiet einen Museumsbesuch direkt aus dem Klassenraum. Schüler*innen können hier mittels speziell entwickelter Kreativtools eigenständig Kunstwerke erstellen, speichern und veröffentlichen. Darüber hinaus wird auf der Online-Plattform Wissen über moderne und zeitgenössische Kunst anhand angebotener Funktionen, wie Ratespiele, Funfacts oder Podcasts lebendig vermittelt.

  • Naturkompass

    Mit dem Naturkompass gehen die Besucher:innen der Ausstellung «Natur. Und wir?» den Werten hinter ihrem Naturverhältnis auf den Grund. Während des Ausstellungsbesuchs beantworten sie verschiedene Fragen und erhalten am Ende ihres Aufenthaltes eine Auswertung. Diese können sie nach ihrem Besuch online weiter vertiefen und dabei erkunden, wo sie mit ihren Antworten im Vergleich mit der Schweizer Bevölkerung stehen.

  • Oceania Collection Voyages

    Wie können wir unsere Samoa-Sammlung mit einem Publikum in Samoa teilen, zum Dialog anregen und mit Menschen in Samoa in einen Austausch kommen? Wir stellen historische Fotos, ethnographische Objekte, aber auch unsere Projekterfahrungen und die Erfahrungen in unserem digitalen Ozeanien-Projekt, das die Entwicklung unserer neuen Dauerausstellung begleitet, zur Diskussion. Wie können wir als Museum die Perspektive wechseln? Oceania Collection Voyages nutzt die Plattform, mit der wir Pacific Islanders erreichen.