Die Jury für den Award 2026
Sylvia Willkomm

„Indem Museen den digitalen und analogen Raum zusammendenken, ermöglichen sie einem breiten Publikum vielfältige Zugänge zum kulturellen Erbe. Damit nutzen Museen nicht nur eine große Chance, sondern kommen auch ihrer Verpflichtung nach, ihre Relevanz zu bewahren und aktiv an der Gestaltung einer zukunftsfähigen Museumslandschaft mitzuwirken. Der DigAMus-Award dient dabei als Quelle der Inspiration und gibt beispielhaften digitalen Angeboten die notwendige Sichtbarkeit und Wertschätzung.“
Sylvia Willkomm ist Geschäftsführerin des Deutschen Museumsbundes. Sie studierte Kunstgeschichte, klassische Archäologie und Osteuropastudien in Hamburg. Nach ihrem Magisterabschluss arbeitete sie als freiberufliche Dozentin für kunstgeschichtliche Seminare, Führungen und Studienreisen. Seit 2006 ist sie in der Verbandsarbeit tätig. Zunächst bei den Freunden der Kunsthalle in Hamburg und seit 2013 beim Deutschen Museumsbund. Dort war sie bis 2015 als Projektleiterin für die bundesweite Koordination des Internationalen Museumstags zuständig und seit 2015 Leiterin der Kommunikation und stellvertretende Geschäftsführerin. 2024 hat sie die Geschäftsführung des Deutschen Museumsbundes übernommen. Von 2019 bis 2024 war sie Leiterin der Arbeitsgruppe “Digital Transformation” des Netzwerks Europäischer Museumsorganisationen – NEMO. Sylvia Willkomm ist Vorstandsmitglied im
Netzwerk Europäischer Museumsorganisationen – NEMO sowie im Netzwerk Besucher*innenforschung. Zudem ist sie Mitglied des Sprecherrats des Deutschen Kulturrats.
Anne-Marie Bernhard

(c) Foto: Fabian Fess, WeTellMedia Hannover
“Als Jurymitglied des DigAMus Awards und begeisterte Begleiterin des Awards seit seiner ersten Ausgabe freue ich mich darauf, auch in diesem Jahr die Vielfalt digitaler Museumsarbeit kennenzulernen. Der Award macht sichtbar, mit welcher Kreativität, Professionalität und Innovationskraft Museen digitale Angebote entwickeln. Er würdigt dieses Engagement und setzt zugleich wichtige Impulse für die digitale Transformation der Museumslandschaft insgesamt.”
Anne-Marie Bernhard ist Fachreferentin für Digitalisierung beim Museumsverband Hessen. Sie berät und begleitet Museen in Fragen der digitalen Transformation und entwickelt Formate und Konzepte für zeitgemäße Museumsarbeit. Ihre Schwerpunkte liegen unter anderem in den Bereichen digitale Kulturvermittlung, Social-Media-Beratung, Open Access, digitale Teilhabe sowie der Entwicklung von Digitalstrategien. Mit ihrer Arbeit unterstützt sie Museen dabei, digitale Potenziale zu erschließen, Wissen offen zugänglich zu machen und innovative Wege der digitalen Kommunikation und Vermittlung zu gestalten.
Dr. Lisa Dieckmann

“Der DigAMus-Award macht innovative digitale Projekte für die Öffentlichkeit, aber auch für die Wissenschaft sichtbarer und erhöht dadurch auch die Nachhaltigkeit der Projekte, was mich als Verantwortliche für den Bereich “Nachhaltige Softwareentwickung” in NFDI4Culture besonders interessiert. Mich begeistert darüber hinaus auch die Bandbreite digitaler Projekte zur Kulturvermittlung, die durch den DigAMus-Award abgebildet wird.”
Lisa Dieckmann ist promovierte Kunsthistorikerin und Geschäftsführerin von prometheus, dem verteilten digitalen Bildarchiv für Forschung und Lehre in der Kunstgeschichte und bildbasierten Wissenschaften. Sie ist Co-Sprecherin des Konsortiums NFDI4Culture und engagiert sich in diversen Beiräten im Bereich der Digital Humanities. Sie hat verschiedene Forschungsprojekte im Bereich Digitale Kunstgeschichte durchgeführt und ist Mitherausgeberin der Buchreihe “Comuting in Art and Architecture” Darüber hinaus ist sie auch als Sprecherin des Arbeitskreises Digitale Kunstgeschichte aktiv.
Max Westphal

(c) Foto: Monika Hoefler
“Der DigAMus-Award ist für mich ein lebendiges, inspirierendes Archiv: Jahr für Jahr zeichnet er die Entwicklung digitaler Vermittlung in Museen nach.”
Maximilian Westphal ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am LVR-Industriemuseum. Nach der Ausbildung zum Mediengestalter und dem Studium der Kunstgeschichte versteht er Digitalität als zentrales Werkzeug, um Museen und ihre Sammlungen zugänglicher zu machen. Er war Projektleiter Digitale Kultur bei der MFG Baden-Württemberg, verantwortete die digitale Kommunikation der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen und kuratierte die Ausstellungen „Vertrauliche Distanz. Fotografien von Barbara Niggl Radloff” im Münchner Stadtmuseum sowie „Fritz Eschen. Porträts eines Bildjournalisten” in der Berlinischen Galerie. Im LVR-Industriemuseum arbeitet er daran, historische Fotoarchive zu erschließen und für Nutzer*innen zu öffnen, realisiert die Sammlungspräsentation im Web und entwickelt digitale Inhalte für und mit unterschiedlichen Zielgruppen — von der Fachinformation bis zur niedrigschwelligen Vermittlung.
