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Die Jury für den Award 2023

Dr. Tabea Golgath

Dr. Tabea Golgath

“Museen sind herausgefordert, multidimensional zu arbeiten. Der DigAMus-Award hilft, die digitale Dimension auszubauen und ich freue mich, durch meine Jurytätigkeit hier einen Beitrag zu leisten. Für eine Demokratisierung und Nutzer*innenorientierung!”

Dr. Tabea Golgath studierte Amerikanistik und Geschichte und promovierte zu effektiven Vermittlungsmethoden in Geschichtsausstellungen. Parallel arbeitete sie 10 Jahre lang als Museumspädagogin und führte an der Leibniz Universität Hannover und der Universität Basel unzählige Lehraufträge und Projektseminare in Kooperation mit Museen durch. Seit 2010 ist sie Referentin für Museen und Kunst und leitet seit 2018 das Förderprogramm LINK - KI und Kultur der Stiftung Niedersachsen. Sie engagiert sich für die zukunfts- und nutzerorientierte Weiterentwicklung von Kultur(einrichtungen) durch Interdisziplinarität, Agilität und Digitalität.

 Annalena Knors

Annalena Knors

„Digitale Museumsformate finde ich dann besonders spannend, wenn sie sich organisch in das Besuchserlebnis einbetten und damit ganz selbstverständlich zu einer Spielart kluger, witziger, provozierender und erkenntnisreicher Vermittlung werden.“

Annalena Knors ist freiberufliche Museumsberaterin und Mediatorin. Sie hat Kulturwissenschaften und Museumsmanagement studiert und bringt mit »Corporate Inclusion« ganzheitliche Zugangskonzepte vor und hinter die Kulissen von Museen – wenn beispielsweise Dauerausstellungen neu konzipiert oder Museen gegründet werden. In ihrer Arbeit verankert sie das Thema Zugänglichkeit als zentrale, abteilungsübergreifende Dauerfrage und begleitet das Finden von Antworten als Prozess.

Dr. Chantal Eschenfelder

Dr. Chantal Eschenfelder

Chantal Eschenfelder studierte Kunstgeschichte, Germanistik und Amerikanistik. Sie begann als Projektmanagerin für Kultur und neue Medien im Europabüro der Stadt Köln und war seit 2000 als wissenschaftliche Referentin für das Museum Ludwig, das Wallraf-Richartz-Museum und das Museum für Angewandte Kunst beim Museumsdienst Köln beschäftigt. Seit 2007 leitet sie die Kunstvermittlung im Städel Museum und in der Liebieghaus Skulpturensammlung, von 2011 bis 2022 auch in der SCHIRN KUNSTHALLE FRANKFURT. Im Rahmen der digitalen Erweiterung beschäftigt sie sich aktuell mit der Übertragung von Strategien der Kunstvermittlung in den digitalen Raum. Darüber hinaus leitet sie seit 2013 zusätzlich das Team der Digitalen Sammlung.

David Vuillaume

David Vuillaume

Ich glaube, dass die Museen ihre gesellschaftlichen Ziele noch besser durch Effizienz, Agilität und Digitalität erreichen können. Der DigAMus-Award zeigt, dass es auch kreativ und lustvoll gehen kann.

David Vuillaume ist Geschäftsführer des Deutschen Museumsbundes seit 2017. Er ist überzeugt, dass der digitale Wandel den Museen und ihren Trägern zahlreiche Chancen bietet. Angefangen bei der digitalen Objektaufnahme über digitale Vermittlungskonzepte bis hin zur Entwicklung digitaler Strategien.

Seit 2014 ist er Vorstandsvorsitzender des Netzwerks Europäischer Museumsorganisationen (NEMO). David Vuillaume war zuvor elf Jahre lang Generalsekretär des Verbandes der Museen der Schweiz und von ICOM Schweiz, dem Nationalkomitee des Internationalen Museumsrates.

Er hat Kunstgeschichte mit Schwerpunkt Museologie, Germanistik sowie Betriebswirtschaft studiert und sammelte in diversen Museumsnetzwerken umfangreiche Erfahrungen. David Vuillaume vertritt den Museumssektor im Rahmen des Deutschen Kulturrates und ist Vorstandsmitglied der Schweizer Informationsstelle zum Kulturerbe.

Pd Dr. Harald Klinke

Pd Dr. Harald Klinke

“Ich möchte den DigAMus-Award gerne unterstützen, um besonders gelungene digitale Angebote an Museen auszuzeichnen. Diese Angebote können als Vorbilder für andere dienen und zeigen, was im Museumsbereich heute möglich ist, indem sie die Teilhabe und das Erlebnis der Besuchenden verbessern und gleichzeitig die Inklusion und Nachhaltigkeit fördern. Ich möchte als Jurymitglied mein Fachwissen und meine Erfahrungen einbringen, um die digitale Transformation der Kulturinstitutionen im deutschsprachigen Raum voranzutreiben.”

Harald Klinke lehrt Digitale Kunstgeschichte an der LMU München. Von 2008 bis 2009 arbeitete er als Lehrkraft für Bildwissenschaft am Kunstgeschichtlichen Seminar der Universität Göttingen, wo er die Studienmodule zur Schlüsselqualifikation Bildkompetenz entwickelte. Von 2009 bis 2010 war er – unterstützt durch ein Forschungsstipendium der DFG – Visiting Scholar an der Columbia University, New York. Er ist Herausgeber des International Journal for Digital Art History. Im Jahr 2021 habilitierte er sich an der LMU München mit der Schrift „Interfaces, Interaktionen und Infrastrukturen”. Bildbasierte Anwendungssysteme für die Kunstgeschichte und Digital Humanities und ist Privatdozent mit der Denomination „Neuere und digitale Kunstgeschichte“.