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Die Idee

Der DigAMus-Award zeichnet besonders gelungene digitale Museumsangebote im deutschsprachigen Raum aus. Darunter fallen all jene Angebote, die sich an Besuchende von Museen und anderen GLAM-Institutionen richten und dabei digitale oder aber hybride (digital & analog) Vermittlungstools verwenden.


Oft gestellte Fragen:

Welche Angebote können eingereicht werden?

Eingereicht werden können all jene Angebote, die sich an Besuchende (virtuell oder analog) von Museen und anderen GLAM-Institutionen richten und dabei digitale oder aber hybride (digital & analog) Vermittlungstools verwenden. Hierunter fallen z.B. Social Media Kampagnen, aber auch Apps, Webseiten oder virtuelle Rundgänge (siehe auch Kategorien).

Kann ich mich als Nutzer*in bewerben oder muss ich das Angebot selbst umgesetzt haben?

Digitale/hybride Museumsangebot können von Nutzer*innen als auch von den jeweiligen Entwickler*innen eingereicht werden. Hast Du das Angebot selbst entwickelt? Umso besser, dann erzähl uns mehr dazu bei der Einreichung (siehe auch Einreichung).

Welche Kategorien gibt es?

Der DigAMus-Award wird in den folgenden Kategorien verliehen:

1. Apps & Games
Hierunter fallen all jene Angebote, die Apps, z.B. zur Besuchsführung verwenden oder, die mit Gamification-Elementen in Apps oder aber auch auf Webseiten arbeiten (solange das Gamification-Element im Mittelpunkt steht)

2. Hybrides Angebot (online und offline werden verknüpft)
Hierunter fallen all jene Angebote, die Online- und Offline-Angebote, die digitale und analoge Methoden verknüpfen. Zum Beispiel eine App in Kombination mit analogen Elementen im Ausstellungsraum oder aber digitale Co-Kuratierungselemente, die mit analogen Workshops verbunden werden, usw.

3. Webseite oder Online-Ausstellung
Hierunter fallen all jene Angebote, die über eine Webseite erreichbar oder einer Webseite ähnlich gestaltet sind, z.B. virtuelle Rundgänge, Digitorials oder auch Mozilla Hubs.

4. Social Media Aktionen
Hierunter fallen all jene Angebote, die auf sozialen Online-Plattformen, wie Instagram, Twitter, TikTok, YouTube und anderen ausgespielt werden. Entsprechend fallen hierunter auch Video-Angebote.

5. Podcasts
Hierunter fallen alle Podcasts, egal über welche Plattform oder Webseite sie ausgespielt werden.

Darüber hinaus wird der DigAMus-Award in der Sonderpreis-Kategorie verliehen:

Kleines Budget
Digitale oder hybride Museumsangebote zu gestalten kostet Zeit und Geld, weshalb Einrichtungen mit mehr finanziellen und personellen Ressourcen hier häufig einen Vorteil haben. Wir möchten deshalb gerade die Institutionen hervorheben, die zeigen, dass auch mit kleinem Budget tolle Projekte entstehen können und damit gleichzeitig hervorheben wie wichtig eine nachhaltige Finanzierung digitaler Museumsangebote ist. Bei der Bewertung der Projekte hinsichtlich des verwendeten Budgets stützen wir uns auf die bei der Einreichung gemachten Angaben und den online verfügbaren Informationen.

Und dann gibt es noch den Publikumspreis. Nach Ende der Einreichungsfrist entscheiden die Nutzer*innen, welches Angebot sie am besten finden. Das Voting hierfür startet am 24. September.

Wie reiche ich ein digitales / hybrides Museumsangebot ein?

Du hast ein tolles digitales oder hybrides Museumsangebot entwickelt? Du bist begeistert von einem digitalen / hybriden Museumsangebot, dass Du gerade erst getestet hast? Perfekt! Damit ist der erste Schritt schon getan. Jetzt musst Du uns nur noch davon erzählen. Hier findest Du unser Einreichungsformular.

Erzähle uns ein bisschen über das Angebot. Vielleicht hast Du einen Link und kannst uns erklären, was Dich daran begeistert hat. Klicke dann an, in welche Kategorie Du das Angebot einordnen würdest (ist es z.B. ein Video oder eine Webseite). Das ist wichtig für uns, weil wir alle Einreichungen in Wikidata übertragen. Danach wählst Du aus, in welcher Kategorie und für welchen Sonderpreis Du das Angebot nominieren möchtest. Und dann hast Du es fast geschafft. Solltest Du das Angebot selbst entwickelt haben, dann freuen wir uns, wenn Du uns noch mehr Informationen geben könntest (siehe Formular).

Einreichungsfrist ist der 17. März. Danach wird aus allen Einreichungen eine Shortlist erstellt, aus der dann die Jury die Preisträger auswählt. Zeitgleich startet die Wahl für den Publikumspreis.

Du bist unsicher, ob das Angebot passt? Lass Dich inspirieren und schau Dir die Einreichungen vom letzten Mal an.

Wer entscheidet?

Aus allen Einreichungen, die bis zum 17. März 20.23 bei uns eintrudeln erstellt das DigAMus-Award Team bis zum 3. April 2023 eine Shortlist. Aus der wiederum wählt dann die Jury die Preisträger für den DigAMus-Award 2023.

Für die Auswahl der Einreichungen richten wir uns an festgelegten Kriterien:

  • Inklusion
  • Teilhabe
  • Erlebnis
  • Technik
  • Vermittlung
  • Nachhaltigkeit

Weitere Informationen zu den Kriterien findest Du unter “Kriterien”.

Auch die Jury richtet sich nach diesen Kriterien. Außerdem arbeiten sie mit einem vom DigAMus-Award Team ausgearbeiteten Punktesystem.

Und schließlich entscheidet ihr – die Nutzer*innen – im Publikumsvoting, wer euer Favorit ist.

Wann wird der DigAMus-Award verliehen?

Die Preisverleihung findet am 9. Mai 2023 um 15 Uhr im Rahmen der Jahreskonferenz des Deutschen Museumsbundes im Theater Osnabrück statt. Wir freuen uns über Teilnehmende vor Ort, mit denen wir die Preise gebührend feiern wollen. Die Preisverleihung wird aber auch gestreamt, damit alle teilhaben können. 

Weitere Infos zur Jahrestagung 

https://www.museumsbund.de/aktuelles/jahrestagung/ 

Was erhalten die Preisträger?

Die Preisträger erhalten eine gedruckte Figur des DigAMus-Award (soweit wir auch in diesem Jahr wieder einen Sponsor finden) und eine Urkunde. Auch alle Angebote auf der Shortliste erhalten eine Urkunde. Da es sich beim DigAMus-Award um ein ehrenamtliches Projekt handelt, können wir leider keine Preisgelder verleihen.