Ein “Sprechendes Gemälde” von Alan Turing
Die technologische Entwicklung der Künstlichen Intelligenz prägt unseren Alltag zunehmend. Um ihre Funktionsweisen, Chancen und Herausforderungen verständlich und erlebbar zu machen, hat das MKF seine Ausstellung „Mediengeschichte/n neu erzählt“ um die KI-Erlebnis-Inseln erweitert. Eine besondere Rolle spielt dabei das erfolgreich realisierte „sprechende Gemälde“: Ein eigens mit einem Künstlerkollektiv entwickelter digitaler Avatar von Alan Turing tritt mit Besuchenden in den Dialog.
Mithilfe von Computer Vision, Sprachverarbeitung und Animationstechnologien wird das historische Porträt des Informatikpioniers nach den kuratorischen Vorgaben des Museums lebendig. Die Besuchenden können Fragen stellen und mit Turing über seine Arbeit, die Anfänge der Computerentwicklung und die Grundlagen künstlicher Intelligenz ins Gespräch kommen.
Die Installation verbindet Kunst, Wissenschaft und digitale Technologie auf ganz besondere Weise. Sie schafft einen niedrigschwelligen, emotionalen Zugang zum Thema KI und weckt die Neugier auf die weiteren Stationen der KI-Erlebnis-Inseln. Zugleich verkörpert das Werk die zentrale Idee der Ausstellung: Alan Turing steht für die Grundlagen moderner KI, während der digitale Avatar selbst ein Produkt eben dieser Technologien ist. Das „sprechende Gemälde“ gehört heute zu den beliebtesten Angeboten der Dauerausstellung und wird von Besuchenden aller Altersgruppen mit großer Begeisterung angenommen.
