MIA

Dank des mobilen Vermittlungstools MIA können nun endlich die Kunstwerke des Weilheimer Museums ihre Geschichte(n) selbst erzählen, ganz wie Ihnen der Schnabel gewachsen ist. Und Sie haben eine Menge zu sagen! Mit einem eigenen Blick auf die Künstler, die sie geschaffen haben, und die historischen Ereignisse rund um ihre Entstehung. Ein freundlicher Putto, eine redselige Heilige Margaretha, ein etwas eitles Künstlerporträt und viele andere sind mit von der Partie.

Neben den auskunftsfreudigen Kunstwerken hält die Medienstation noch mehr Informationen zum Schaffen der jeweiligen Künstler und ihrer Lebensumstände bereit. Abbildungen weiterer Werke und interaktive Elemente ergänzen diesen Bereich. 

MIA ist flexibel einsetzbar, leicht auf neue Ausstellungen übertragbar und schafft emotionale, interaktive Museumserlebnisse für unterschiedliche Zielgruppen. Die Besuchenden können sich jeweils allein oder zu zweit die treue Begleiterin durch die Ausstellung mitnehmen. Dabei bewegen sie sich frei und ungebunden durch den Raum, während ihre Hände frei bleiben. Das mobile System, bestehend aus rollbarem Untersatz, Bildschirm und Kopfhörern, verbindet digitale Vermittlung mit der räumlichen Ausstellung, ohne den Ausstellungsraum dauerhaft technisch auszustatten oder die Inszenierung zu brechen.

Entwickelt wurde das System erstmals für die Sonderausstellung »Himmel, Holz und Heilige. Die Weilheimer Schule und der Beginn der bayerischen Barockskulptur «, die bis zum 31.01.2027 im Stadtmuseum Kaufbeuren zu sehen ist. Später wird MIA dann in die neue Dauerausstellung des Stadtmuseums Weilheim integriert werden.