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  • CLOSE UP Kunst und Politik

    Der hybride Kunst- und Vermittlungsraum CLOSE UP der Sammlung Gegenwartskunst im Städel Museum widmet sich wie in einer Nahaufnahme dem Themenschwerpunkt Kunst & Politik. Das Projekt bietet Besucherinnen und Besuchern die Möglichkeit, sich selbst durch digitale und analoge Vertiefung übergreifende Zusammenhänge zu erschließen. Dabei setzt CLOSE UP auf das Zusammenspiel von originalen Kunstwerken, Wandtexten, einer Gesprächsreihe sowie einer digitalen Anwendung.

  • sichtbar machen

    Sichtbar werden in diesem Projekt das Leben und Erleben, die Kommunikations- und Erfahrungsräume als jüdisch verfolgter Menschen in Köln zwischen 1933 und 1945: Digital in virtuellen Räumen und an den Orten des Geschehens im analogen Stadtraum. Es werden die persönlichen Innensichten der jüdischen Menschen damals auf ihre Situation und den jeweiligen Moment der Verfolgung visualisiert, multiperspektivische Sichtweisen überlebender Kölner Zeitzeug*innen präsentiert, eine fundierte und in diesem Umfang einzigartige historische Informationsebene dargeboten, mehr über das Thema Emigration aus einer sehr persönlichen Sicht offenbart sowie die erinnerungskulturelle Wahrnehmung des Projektes selbst und dessen Verknüpfung mit dem Stadtraum dokumentiert. “sichtbar machen.“ ist das Ergebnis eines Projektes vom Museumsdienst Köln in Kooperation mit dem NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln. Es wurde von Oktober 2021 bis Dezember 2022 im Rahmen der Bildungsagenda NS-Unrecht durch die Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft sowie das Bundesministerium der Finanzen gefördert.

  • CHIM – Chatbot im Museum

    CHIM ist ein Museums-Chatbot Prototyp und kann Fragen zu 13 Kunstwerken des Städel Museums beantworten. Das Besondere an CHIM ist, dass er nicht auf vorgefertigte Antworten zurückgreift, sondern sie aus einem Textpool jeweils neu zusammenstellt und die Wahrscheinlichkeit berechnet, wie gut die Antwort passen wird. Man kann per Sprach- oder Texteingabe mit dem System chatten. Das Forschungsprojekt CHIM wurde im Rahmen von “KMU Innovativ”, durchgeführt von Linon Medien und dem DFKI und evaluiert im Städel Museum.

  • Digitaler Museumskoffer: Schlossgeschichten

    „Hallo! Ich bin Expi. Komm mit mir auf eine Zeitreise durch das Karlsruher Schloss!“ Expi ist der Roboter des Badischen Landesmuseums. Er lebt im Karlsruher Schloss und kennt sich ziemlich gut mit Geschichte aus. Deshalb hat er seit kurzem auch eine eigene Website – genauer gesagt, einen „Digitalen Museumskoffer“, der sich explizit an Grundschüler*innen richtet. Zwei aufmerksame Kinder, die selbst die 3. und 4. Klasse besuchen, stehen dem Roboter zur Seite, kitzeln das Wissen aus ihm heraus, stellen kluge Fragen und wollen so manches ganz genau wissen: War das Leben als Prinzessin eigentlich so, wie wir es uns oft vorstellen? Welches Spielzeug hatten die Kinder einer Herrscherfamilie? In fünf thematischen Abschnitten wird jeweils auf ein Thema eingegangen, z.B. über das vorbestimmte Leben eines Herrschers, wie er seine Macht zeigte und wie wir uns seinen Alltag vorstellen können – alles auf den aktuellen Bildungsplan in Baden-Württemberg zugeschnitten. Gefordert werden die Einbeziehung und Auseinandersetzung mit Quellen, was im schulischen Alltag nicht immer einfach umzusetzen ist. Das macht den Digitalen Museumskoffer mit den unterschiedlichen Bild-, Sach- und Textquellen besonders wertvoll und hilfreich für den Unterricht. Neben dem Dialog zwischen Expi und den beiden Kindern, stehen vor allem die Objekte aus dem Museum im Vordergrund. Diese können mittels interaktiver Elemente erkundet werden, etwa mit Image Hotspots, Lückentexten, Rätseln, Memory- oder Quiz-Elementen. Kurze Podcast-Folgen (aus dem bestehenden Podcast „Is ja `n Ding – Geschichten für Kinder“) bieten außerdem kreative Wissenshäppchen zum Hören. Eine methodisch-didaktische Handreichung für Lehrkräfte mit Anregungen zum Einsatz im Unterricht steht zur Verfügung.

  • Naturkompass

    Mit dem Naturkompass gehen die Besucher:innen der Ausstellung «Natur. Und wir?» den Werten hinter ihrem Naturverhältnis auf den Grund. Während des Ausstellungsbesuchs beantworten sie verschiedene Fragen und erhalten am Ende ihres Aufenthaltes eine Auswertung. Diese können sie nach ihrem Besuch online weiter vertiefen und dabei erkunden, wo sie mit ihren Antworten im Vergleich mit der Schweizer Bevölkerung stehen.