CLOSE UP Kunst und Politik

Kurze Beschreibung

Der hybride Kunst- und Vermittlungsraum CLOSE UP der Sammlung Gegenwartskunst im Städel Museum widmet sich wie in einer Nahaufnahme dem Themenschwerpunkt Kunst & Politik. Das Projekt bietet Besucherinnen und Besuchern die Möglichkeit, sich selbst durch digitale und analoge Vertiefung übergreifende Zusammenhänge zu erschließen. Dabei setzt CLOSE UP auf das Zusammenspiel von originalen Kunstwerken, Wandtexten, einer Gesprächsreihe sowie einer digitalen Anwendung.

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Wie gehen wir mit Bildern von Terror um? Welche Aufgabe haben Medien und welche Rolle kann die Malerei einnehmen? Wie verhält sich der Künstler zu seinem Werk: Ist er Aktivist, Vermittler oder neutrale Instanz? Die gewählten Themen der Künstlerinnen und Künstler von CLOSE UP sind immer noch relevant: Vom Olympia-Attentat von 1972 über ein tragisches Schiffsunglück, bei dem hunderte Geflüchtete 2001 ums Leben kamen, bis hin zu einer Darstellung der Region Zhawar Kili, in der eine Basis der Taliban oder Al-Qaida verortet und die zwischen 1998 und 2002 bombardiert wurde.
Der hybride Kunst- und Vermittlungsraum CLOSE UP der Sammlung Gegenwartskunst im Städel Museum widmet sich wie in einer Nahaufnahme dem Themenschwerpunkt Kunst & Politik. Das Projekt bietet Besucherinnen und Besuchern die Möglichkeit, sich selbst durch digitale und analoge Vertiefung übergreifende Zusammenhänge zu erschließen. Dabei setzt CLOSE UP auf das Zusammenspiel von originalen Kunstwerken, Wandtexten, einer Gesprächsreihe sowie einer digitalen Anwendung. Neben der reinen Wissensvermittlung werden mit CLOSE UP aber auch übergeordnete didaktische Ziele wie das eigene Verorten im politischen Diskurs, das Offenlegen künstlerischer Bildstrategien und die Förderung der „Visual Literacy“, also die visuelle Lesefähigkeit, erreicht – eine Kernkompetenz in einer medial geprägten und mit Bildern durchfluteten Welt. Mit der digitalen Erweiterung eröffnet CLOSE UP neue Wege des kritischen und mündigen Umgangs mit politischen Themen und ermutigt das Publikum, die eigenen Positionen stets neu zu verhandeln.

Zur Digitalen Anwendung
Die digitale Anwendung von CLOSE UP kann vor Ort über Tablets an verschiedenen Sitzmöglichkeiten im Raum als auch über einen großflächigen Screen, der sich speziell an Schulklassen und Führungen richtet, angewendet werden. Die Kunstwerke konkurrieren dabei keineswegs mit dem digitalen Screen, sondern stehen trotz ihrer räumlichen Nähe ganz für sich in ihrer Autonomie. Als mobile Version ist CLOSE UP auch außerhalb der Museumsräume über das eigene Endgerät abrufbar. Die digitale Anwendung bietet per Berührung durch den Besucher einen Zugang zu den Werken, der bis auf Detailebene gehen kann und der einen personalisierten und emotionsbasierten Zugriff auf die Werke ermöglicht. Dies geschieht über einen freiwählbaren Einstieg in der Anwendung mittels aktivierenden und abwechslungsreichen Fragens. Diese führen zu interaktiven Modulen, die auf einzelne Bildelemente aufmerksam machen und wichtige Hintergrundinformationen liefern. Neben Gamification-Anteilen kommen über Videos auch die Künstlerinnen und Künstler zu Wort. Mit der „TakeAway Art“ Funktion kann im Anschluss an den Museumsbesuch ergänzend digitaler Content zum Thema per E-Mail empfangen werden.

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Link zum Projekt

https://closeup.staedelmuseum.de/kunstundpolitik/